Informationen zum Netzwerktreffen 2016

 

Das 16. DBT-Netzwerktreffen in Wien am 07.09.2016 stand unter dem Motto

„DBT im sozialen Umfeld der Borderline-Störung"

 

Den Flyer können Sie sich HIER als PDF herunterladen.

 

 

 

 

Ablauf:

Ab 07.45   Einchecken
Ab 09.00   Vorträge
Ab 12.30   Pause
Ab 14.00   Workshops
18.00   Ende
18.30   Uhr Abfahrt Busshuttle bei Teilnahme „Heurigen"


Vortragsprogramm:

09.00 – 09.15   Dr. Markus Reicherzer
Begrüßung
09.15 – 10.00   Prof. Dr. Martin Bohus
DBT – Neue Entwicklungen
10.00 – 10.50   Dipl.-Psych. Sigrid Buck-Horstkotte
Mütter mit Borderline Persönlichkeitsstörung
10.50 – 11.20     Kaffeepause
11.20 – 12.30   Prof. Alan Fruzzetti
DBT in Couples and Families (dieser Vortrag ist     englischsprachig)
12.30 – 14.00     Mittagspause (zur eigenen Verfügung)

 


Die Workshops im Detail:

Alle Worskhops finden von 14.00 - 18.00 Uhr statt:

Grundlagen der DBT-A, dargestellt anhand eines FallbeispielsInhalt:
In diesem Workshop soll ein " typischer Behandlungsverlauf"  nach der DBT-A anhand eines Fallbeispiels (evtl. auch zwei)  erarbeitet und dargestellt werden. Je nach Interesse der TeilnehmerInnen  wird dabei der Fokus auf den ambulanten und/ oder stationären Bereich gelegt.
Folgende Behandlungsphasen oder -Schwerpunkte sollen hierbei bearbeitet werden:
  • Vorbereitung der Therapie
  • Eingangsphase in die Therapie mit Psychoedukation und Erarbeitung der Hierarchie der Therapieziele und einer  Verhaltensanalyse zum Hauptproblemverhalten
  • Behandlungsphase: inhaltliche Arbeit an den Zielen
  • Schwierigkeiten im Verlauf der Therapie
  • Abschlussphase
Dabei sollen jeweils die Ziele und Vorgehensweisen in den einzelnen Behandlungsmodulen (Einzeltherapie, Gruppentherapie, Familientherapie, Bezugsbetreuerarbeit, Stationsalltag usw.)  beschrieben werden.


  Dr. Kristin von Auer und Dr. Sonia Ludewig
DBT in Couples and Families (dieser WS ist englischsprachig)

  Prof. Alan Fruzzetti
DBT für Patienten mit geistiger BehinderungInhalt:
In diesem Workshop möchten wir Möglichkeiten und Grenzen der DBT-orientierten Arbeit für Menschen mit Intelligenzminderung vorstellen. In einer Einführung beschreiben wir zunächst Emotionsregulationsstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung, ihre Entstehung und besonders die Schwierigkeiten in der Wechselwirkung mit dem sozialen Umfeld, was ja das Thema des diesjährigen Netzwerktreffens ist. Anschließend zeigen wir Beispiele für die Anwendung bewährter DBT-Konzepte in diesem Bereich. Dabei berücksichtigen wir sowohl Anwendungsmöglichkeiten im ambulanten Bereich (Jan Glasenapp) als auch im (teil-)stationären Bereich (Maik Voelzke) und möchten diese mit den TeilnehmerInnen diskutieren. Schließlich liefern wir noch ein paar Hintergründe zum Referat DBT für Menschen mit Intelligenzminderung und zu einem geplanten Fortbildungs-Curriculum. Es gibt die Möglichkeit zur weiteren Vernetzung.


  Dr. Jan Glasenap und Herr Maik Voelzke
Möglichkeiten ambulanter Vernetzung von DBT-TherapeutenInhalt:
Am konkreten Beispiel des Darmstädter DBT-Netzwerkes werden die genaue Arbeitsweise und Kommunikation in einem therapeutischen Netzwerk dargestellt. Aspekte regionaler Vernetzung werden genauso wie Probleme und Ideen der Finanzierung vorgestellt und diskutiert.


  Dipl.-Psych. Hans Gunia
Körpertherapie „Skillsgruppe“ (Stresstoleranz, Anti-Diss. Skills, zwischenmenschliche Fertigkeiten)Inhalt:
Die Körperskillsgruppe ist auf Wunsch unserer Patienten entstanden und seit 2004 eine Therapiegruppe für Patienten in Stufe II. In dem Workshop vermittle ich die Struktur und Inhalte der Körperskillsgruppen. Wir werden Körperskills zu den Themen: Stresstoleranz, Antidissoziation und zwischenmenschliche Fertigkeiten in die Praxis umsetzen. Die Skills können Sie in Einzeltherapien, Bezugspflegegesprächen und Skillsgruppen sehr wirkungsvoll einsetzen. Sie bekommen einen Koffer voller Übungen, die Sie gleich in Ihre Therapie integrieren können.


  Frau Ilona Brokuslaus
DBT für den Pflege- und Erziehungsdienst (Bezugsstunden, Skillsvermittlung, Abläufe der Station)Im Workshop wird, anhand eines Therapieplans, ein Überblick über mögliche Aufgabenbereiche des Pflege- und Erziehungsdienstes auf Station gegeben. Aufgaben und Ablauf von Bezugspersonenstunden sowie Ideen zur Skillsvermittlung werden Thema werden. Gleichzeitig soll Raum für konkrete Fragen aus den unterschiedlichen Bereichen bleiben.

  Frau Kersin Papke
DBT-PTBSInhalt:
Die DBT-PTBS wurde entwickelt und evaluiert als störungsspezifisches Behandlungsprogramm für PTSD nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit und schwerer Störung der Emotionsregulation (Borderline). Es handelt sich um ein multimoduläres Programm, basierend auf den Grundprinzipien der DBT, das zentrale Elemente der kognitiv behavioralen Trauma-Therapie integriert.
In diesem Workshop wird ein Überblick über das Konzept gegeben und praktische Anwendungsmöglichkeiten können diskutiert werden.  Ausgewählte Techniken werden anhand von Videos demonstriert.


  Dr. Tatjana Reinhardt


 

 

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