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Netzwerktreffen
10./11.05.2019

an der Vitos Klinik, Gießen
weitere Infos

 

Informationen zum Netzwerktreffen 2019

DBT ist mehr als DBT

*Dieses Netzwerktreffen ist zum Erhalt der DBT-Zertifizierung anerkannt

 

Programm und Buchung:

Ansprechpartner bei Anmeldungs-Schwierigkeiten:

Support-IT Christian Dicken & Jörg Thumm GmbH
Tel. 0761-6309682
Fax 0761-6309737
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.support-it.de


Mit Vorträgen von

  • Martin Bohus: Umsetzung und Neuentwicklung in der DBT
  • Arne Bürger und Patient, Tandemvortrag: DBT-A aus Patienten- und Therapeutenperspektive
  • Michael Franz: DBT als „Betriebssystem“ einer Psychiatrischen Versorgungsklinik
  • Elke Max: neue Achtsamkeitsdidaktik
  • Markus Reicherzer, Kathrin Thrum: DBT basiertes Behandlungsprogramm für Depressive Störungen
  • Shelley McMain/Toronto: Prozessforschung
  • Julia Schmelz und Patient, Tandemvortrag: DBT-PTSD aus Patienten- und Therapeutenperspektive
  • Marion Willem/Germersheimer Wohngruppe und Patient, Tandemvortrag

Natürlich gibt es am Freitag wieder ein Netzwerkfest.

 

Innovationspreis

Auch in diesem Jahr können Sie gute Ideen oder Projekte rund um DBT-Entwicklungen präsentieren. Dabei soll die innovativste Idee belohnt werden; es winkt eine Prämie von 500,00€.
Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge ein bei Frau Elke Max
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Alle Infos zum Innovationspreis

 

Programm  

Freitag, 10.5.19
Uhrzeit Programm
Ab 08:00 Einchecken, Aufbau von Postern für Innovationspreis
09:00 - 09:30 Begrüßung - Michael Franz, Markus Reicherzer
09:30 - 10:15 Umsetzung und Neuentwicklungen in der DBT - Martin Bohus
10:15 - 10:45 DBT als „Betriebssystem“ einer Psychiatrischen Versorgungsklinik - Michael Franz
10:45 - 11:15 Pause
11:15 - 12:30 Tandemvortrag: 10 Jahre Erfahrung mit DBT in der Wohngruppe Germersheim - Marion Willem/Germersheimer Wohngruppe und Jennifer Leibl
12:30 - 14:00 Mittagspause, Poster Besichtigung; Innovationspreis für neue DBT-Entwicklungen
14:00 - 14:45 DBT basiertes Behandlungsprogramm für Depressive Störungen - Markus Reicherzer, Kathrin Thrum
14:45 - 15:15 Pause
15:15 - 18:15 Workshops
19:30 Beginn Netzwerkfest
20:30 Theatergruppe
21:00-00:00 Band Sixpash
 
Samstag, 11.05.19
09:00 - 10:30 Workshops
10:30 - 11:00 Pause
11:00 - 11:45 How does DBT work? - Shelley McMain, Toronto, Canada
11:45 - 12:30 Tandemvortrag: DBT-PTSD aus Patienten- und Therapeutenperspektive - Julia Schmelz und Ina Schmitter
12:30 - 12:45 Preisverleihung
12:45 - 13:15 Der Ring der Achtsamkeit – oder wie vermittelt man Achtsamkeit in der DBT - Elke Max
13:15 - 14:00 Tandemvortrag: Vortrag - Arne Bürger und Peter Bugner
14:00 - 14:30 Nachlese, Ausblick, Verabschiedung

 

Workshops

Freitag, 15.15-18.15 Uhr

Auer, Kristin
Bürger, Arne

Vernetzungsworkshop DBT-A - Experten
Vernetzungsworkshop DBT-A - Experten
TN: max. 30 Personen

Dieser Workshop ist für DBT-A-Experten gedacht, die bereits Erfahrung in der Anwendung der DBT-A haben und daran interessiert sind, sich zu vernetzen, ihr Wissen zu teilen, von Anderen zu lernen und sich evtl. auch langfristig in Arbeitsgruppen zu organisieren, um die Entwicklung der DBT-A voranzubringen.

Themenbandbreite: für alle mit DBT-A Erfahrung
Brokuslaus, Ilona
Lutzke, Andreas
Welke, Thorsten 

Körperwahrnehmung
Körperwahrnehmung
TN: max. 20 Personen

Vor jeder Veränderung steht die Wahrnehmung! Angeboten werden Übungen zur Körperwahrnehmung in Ruhe und Bewegung.

Themenbandbreite: für alle.

Busch, Tanja Walking in the Middle path, zwischen Pubertät und Borderline
Walking in the Middle path, zwischen Pubertät und Borderline
TN: max. 30 Personen

Ich möchte in diesem Workshop den Spagat zwischen Pubertät und Borderline genauer anschauen und daraus resultierend auch die Wichtigkeit der Elternarbeit in der DBT-A.
Da nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch das gesamte Bezugssystem meist unter massiver emotionaler Überforderung leiden, ist Veränderung meist nur gemeinsam möglich.
Wobei insbesondere die Dialektik innerhalb des Bezugssystems und Validierung eine wichtige Rolle spielen.

Themenbandbreite: für alle mit DBT-A Erfahrung

Buck-Horstkottte, Sigrid
Gabriel, Johanna

Das Gruppenprogramm Borderline und Mutter sein
Das Gruppenprogramm Borderline und Mutter sein
TN: max. 20 Personen

Mutterschaft ist für Frauen mit einer Borderlinestörung eine besondere Herausforderung, aber auch eine Chance. Für die Gesundheit der Kinder ist es entscheidend, dass die Mütter lernen, ihren Kindern die Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, die sie oft selber nicht erfahren haben. Das Programm ‚Borderline und Mutter sein‘ soll dabei Hilfestellung geben. In Rollenspielen und praktischen Übungen werden Inhalte und didaktische Vorgehensweisen vermittelt.
Themenbandbreite: Fragestellungen im Fortgeschrittenenfeld

Themenbandbreite: Fragestellungen im Fortgeschrittenenfeld
Cornelisse, Sven DBT-PTSD-EA (emerging adulthood) Behandlung adoleszenter Borderline-Patienten mit komplexer PTSD
DBT-PTSD-EA (emerging adulthood) Behandlung adoleszenter Borderline-Patienten mit komplexer PTSD
TN: max. 30 Personen

Im Januar 2016 wurde das Adoleszentenzentrum des ZI-Mannheim eröffnet, um Patienten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zu behandeln. Das teil- sowie vollstationäre Behandlungsangebot richtet sich an Betroffene einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung, hyperkinetischen Störung (ADHS) sowie Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen. Das hauseigene Konzept der emotionalen Instabilität, worauf sich eine Störungen der Emotionsregulation zurückführen lässt, bildet den Schwerpunkt der Behandlung und umfasst i. d. R. eine Behandlungsdauer von 3 Monaten. Das Adoleszentenzentrum ist eine gemeinsame Behandlungseinheit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin sowie des Instituts für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie (ZI-Mannheim) und verfügt aktuell über 15 stationäre Betten und 12 teilstationäre Plätze. Hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit dieser drei Abteilungen, wodurch es erstmals in Deutschland möglich ist, ein störungsspezifisches und kontinuierliches Behandlungsangebot über die komplette Phase der Adoleszenz anzubieten.
Seit November 2016 bietet das Adoleszentenzentrum ein Behandlungprogramm für adoleszente Borderline-Patienten mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS) an. Hierfür wurde ein störungsspezifische Konzept entwickelt, dass die Bedürfnisse der Patienten sowie Besonderheiten bei der Behandlung adoleszenter Patienten berücksichtigt. Als Grundlage und Vorbild dieser Therapie diente die DBT-PTSD (n. Bohus, Dyer, Priebe & Steil), für die sowohl im stationären wie auch im ambulanten Setting mehr als zufriedenstellende Ergebnisse nachgewiesen werden konnte. Studien hierzu konnten also nachweisen, dass es möglich ist, Borderline-Patienten eine hoch effektive Traumatherapie anzubieten. Weitere wichtige Bausteine der Therapie beinhalten transaktionale Prozesse (n. A. Fruzzetti) sowie ein hierfür entwickelter Angehörigenworkshop. Ziel des Workshops ist es daher einen kurzen Überblick über die Phasen der Behandlung zu geben, erste Verlaufsdaten zur Evaluation der Wirksamkeit der Behandlung zu zeigen, die Besonderheiten zu der DBT-PTSD-EA herauszustellen und den Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern anzuregen.

Themenbandbreite: Fragestellungen im Fortgeschrittenenfeld
Gunia, Hans

Sich effizient vernetzen
Sich effizient vernetzen
TN: max. 90 Personen

Die DBT ist eine Therapie im Team. Demgegenüber gestaltet sich der Aufbau eines regionalen Netzwerkes oft als schwierig. Am konkreten Beispiel des Darmstädter DBT-Netzwerkes werden die genaue Arbeitsweise und Kommunikation in einem therapeutischen Netzwerk dargestellt. Aspekte regionaler Vernetzung werden genauso wie Probleme und Ideen der Finanzierung vorgestellt und diskutiert.Das Einbringen individueller Problemstellungen sind willkommen.

Themenbandbreite: für alle.
 

Max, Elke Achtsamkeit in der DBT
Achtsamkeit in der DBT
TN: max. 24 Personen

Die Achtsamkeitspraxis ist kein Wunderheilmittel für alle Lebenslagen. Sie zielt noch nicht einmal in jedem Fall darauf, sich während des Übens besonders gut zu fühlen. Der Lohn der Mühen besteht vielmehr darin, im täglichen Leben besser mit Stress, Ängsten oder Trübsinn fertig zu werden und ein Auge auch wieder auf Schönes, Glückliches und Gelingendes zu werfen. Achtsamkeitsgeübten haften negative Emotionen weniger stark an. Und Achtsamkeitstraining ist wie Zähneputzen: man muss es schon regelmäßig praktizieren, damit es hilft. Im Workshop werden wir über die Aufgaben der skillsbasierten Achtsamkeitspraxis innerhalb der DBT ebenso sprechen wie über die neueren Vermittlungstechniken innerhalb von Teams und gegenüber den Patienten.

Themenbandbreite: geeignet für Kollegen, die bereits eine grundsätzliche Vorstellung von skillsbasierter Achtsamkeitspraxis haben.
Leihener, Florian Arbeiten mit Kontingenzen und Metaphern in der DBT
Arbeiten mit Kontingenzen und Metaphern in der DBT
TN: max. 30 Personen

In diesem WS geht es um die Reflexion und Vermittlung von Strategien und Algorithmen, die helfen können, im Team oder als Einzelperson mit Grenzen und Kontingenzen dialektisch umzugehen. Außerdem um die Arbeit mit konkreten Metaphern, die in der DBT in verschiedenen inhaltlichen Kontexten hilfreich sein können.
Themenbandbreite: für alle.

Papke, Kerstin
Scheid, Angela

Kontingenzmanagement - Bedeutung für die Arbeit mit Patienten und Team
Kontingenzmanagement - Bedeutung für die Arbeit mit Patienten und Team
TN: max. 30 Personen

Im Workshop sollen Grundlagen und Möglichkeiten des Kontingenzmanagements vorgestellt und miteinander erarbeitet werden.
Wie können wir auf Station von einem besseren Wissen um Kontingenzen profitieren? Was kann ich konkret tun um funktionales Verhalten zu fördern? Wo fördern wir unerwünschtes Verhalten? Es darf angeregte Diskussionen geben.

Themenbandbreite: für Anfänger und Fortgeschrittene
Reicherzer, Markus
Thrum, Kathrin
Therapeutisches Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) – ein DBT basiertes manualisiertes Behandlungskonzept Depressiver Störungen
Therapeutisches Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren
TN: 20

Die Depression ist in aller Munde, depressive Störungen dominieren die ambulante wie auch die stationäre Versorgungslandschaft. Etwa 70% der psychosomatischen Klientel kommen mit der Diagnose zur stationären Aufnahme und landen meist – im Gegensatz zu den Borderline Patienten – in keinem störungsspezifischen Setting. Des weiteren kommen hinter der „Maske“ einer depressiven Störung“ oft andere Themenfelder zum Vorschein. Nicht selten finden sich im klinischen Kontext dann dysfunktionale Persönlichkeitsstile, die in der Behandlung berücksichtigt werden müssen.
Wir stellen ein neues Modell zur Ätiologie und Genese sowie ein Manual zur Psychotherapie depressiver Störungen vor. 2008 erfolgte eine erste Pilotstudie mit sehr guten Ergebnissen. In einer 2. Studie (2014-2018) bestätigten sich die Daten und diese weisen darauf hin, dass mit DBT basierten Strukturen und Methoden auch im depressiven Feld viel Land gewonnen werden kann. Im Workshop erfolgt eine Einführung in TREEP. Die aus der Standard-DBT bekannten Module einer stationären Behandlung wie Basisgruppe, Skillstraining und Bezugsgruppe werden insbesondere bezüglich ihrer Modifikationen für depressive Störungen vorgestellt und diskutiert.

Nähere Informationen unter: http://www.treep.eu/index.html
Literatur: https://www.klett-cotta.de/buch/Schattauer/Depressive_Stoerungen/92369

Themenbandbreite: für alle
Stiglmayr, Christian Emotionsarbeit in der DBT
Emotionsarbeit in der DBT
TN: max. 30 Personen

Viele Patienten kommen mit Problemen mit der eigenen Emotionsregulation in die Psychotherapie; dies gilt besonders für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Neben einer unterschiedlichen individuellen Affektsensitivität steht zumeist die Angst vor den eigenen Emotionen, das damit einhergehende Vermeidungsverhalten sowie die Auswirkungen desselben im Zentrum der Behandlung. Da der funktionale Umgang mit den eigenen Emotionen entscheidend für die psychische Gesundheit, Zufriedenheit und die Entwicklung einer stabilen Identität ist, stehen Emotionen im Zentrum der DBT.

Themenbandbreite: Vermittlung grundlegender Informationen und Fertigkeiten zur Emotionsarbeit in der DBT
Neubauer, Tamar DBT-PTSD
DBT-PTSD
TN: max. 90 Personen

Dialektisch-Behaviorale Therapie für Posttraumatische Belastungsstörung (DBT-PTSD) wurde für Patienten mit einer PTBS nach dem sexuellen Missbrauch in der Kindheit entwickelt, die komorbid auch eine BPS haben können. Da die meisten von diesen Patienten eine schwere Störung der Emotionsregulation haben, wurden die DBT-Prinzipien mit traumafokussierten Interventionen kombiniert. DBT-PTSD versucht den Patienten zu helfen a) die Angst vor den traumassoziierten primären Emotionen zu überwinden, b) die sekundären Emotionen wie Schuld und Scham zu hinterfragen, und c) den Missbrauch zu akzeptieren und ein lebenswertes Leben aufzubauen.

Themenbandbreite: für alle.

  

 

Samstag, 9.00-10.30 Uhr
Michael, Franz Borderline-Patienten in der Akutpsychiatrie – wie soll man sie versorgen? Ein dreigliedriger Behandlungspfad mit einem (zertifizierten) DBT-Programm
Borderline-Patienten in der Akutpsychiatrie – wie soll man sie versorgen? Ein dreigliedriger Behandlungspfad mit einem (zertifizierten) DBT-Programm
TN: max. 40 Personen

Aufgrund häufiger Krisen mit Selbstverletzungen, Suizidversuchen, Hochrisikoverhalten sowie multipler Komorbidität finden sich viele Patienten mit einer BPS in stationärer, psychiatrischer Behandlung. Für die Behandlung mit DBT, wie von der S2-Leitlinie empfohlen, fehlen Patienten in der Akutpsychiatrie jedoch häufig die Voraussetzungen (Durchhaltevermögen, Commitment), sodass Verläufe oftmals in hochfrequenter Inanspruchnahme von Notaufnahmen oder anderen allgemeinpsychiatrischen Stationen enden. Der Workshop stellt Module vor, die ergänzend zu dem multiprofessionellen Behandlungssetting einer DBT-zertifizierten Station, die Anwendung eines DBT-Programms auch bei akuten bzw. schwer gestörten Patienten möglich machen.

Themenbandbreite: DBT-Grundkenntnisse wünschenswert (Umgang mit BPS-Akutpatienten ohne Commitment, Vorstellen der Behandlung anhand Kasuistiken)
Aalderink, Tim
Yirmibesoglu, Steffanie
Praktische Anwendung von DBT in geschlossenen Settings (außerhalb der Forensik)
Praktische Anwendung von DBT in geschlossenen Settings außerhalb der Forensik
TN: max. 20 Personen

Borderline-Betroffene verbringen in unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung nicht selten wiederholt Zeit auf geschlossenen Stationen und in entsprechenden Wohneinrichtungen. Die Haltung und Techniken der DBT können auch in diesen Rahmenbedingungen für Betroffene und Profis gleichermaßen hilfreich sein. Gleichzeitig bringen geschlossene Settingbedingungen spezifische Herausforderungen mit sich, auch und gerade in der praktischen Anwendung von DBT. Der Workshop soll hierfür Lösungsansätze aufzeigen und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Dabei beziehen wir uns in diesem Workshop auf geschlossene Settings außerhalb der Forensik.

Themenbandbreite alle mit Basiswissen, spezielle Fragestellung im Fortgeschrittenenfeld.
Bohus, Martin Keine Krise mehr, was nun?
Keine Krise mehr, was nun?
TN: max. 100 Personen

DBT ist einfach – solange die Patienten Krisen produzieren und schwerwiegendes dysfunktionales Verhalten zeigen. Therapeuten können dann sich an der Diary-Card orientieren, Verhaltensanalysen basteln und Skills vermitteln. Aber woran orientieren wir uns, wenn die Krisen ausbleiben? Was tun, wenn nicht mehr Selbstverletzungen im Zentrum stehen, sondern Scham und Vermeidung?


Hier kann die DBT ihr großes Repertoire ausspielen. Aber es steht nirgends geschrieben, wie das geht. Dieses Workshop gibt ein paar Ideen, wie STAGE II-Behandlung zu bewerkstelligen ist.

Themenbandbreite: für alle

Busch, Tanja Bezugspersonen Arbeit in der DBT
Bezugspersonen Arbeit in der DBT
TN: max. 25 Personen

Der WS soll Einblick in die Inhalte der Bezugspersonenstunden bieten: „Was kann; was muss?“ Planung und Struktur der Bezugsstunden, auch hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse der Pat. Und der engen Absprachen mit dem Einzeltherapeuten.
Und ich möchte die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bieten, wie die Skillsvermittlung in den Bezugspersonen Stunden gestaltet werden kann.
Raum: Beamer und Flipchart.

Themenbandbreite: Vermittlung von Basisfertigkeiten, für alle

Förster, Julia
Zimmermann, Petra

DBT-Sucht: Zielhierarchisierung im Dschungel der Anliegen
DBT-Sucht: Zielhierarchisierung im Dschungel der Anliegen
TN: max. 20 Personen

Borderline-Patient*innen mit Substanzproblemen sind psychisch ‚höher belastet’ als Borderline-Patient*innen, ohne Substanzproblematik. Sie haben überwiegend polytoxikomanen Konsum. Sie haben mehr psychiatrische Probleme, verüben mehr Suizidversuche (und ‚suizidale Unfälle’), haben höhere Werte bei ‚Störungen der Impulskontrolle’ und haben mehr antisoziale Tendenzen. Was bedeutet das für die Hierarchie der Behandlungsziele?
Nach einer kurzen Einführung in die Zielhierarchie der DBT-S arbeiten wir gemeinsam am Fallbeispiel.

Themenbandbreite: für alle

Gunia, Hans
von Auer, Kristin

Tango Argentino und Achtsamkeit
Tango Argentino und Achtsamkeit
TN: max. 70 Personen

Der Tango Argentino ist eine wahre Fundgrube für Achtsamkeitsübungen. Wir können Tangoachtsamkeitsübungen in Skillsgruppen einsetzen, als Übung in Ausbildungsworkshops, in Paartherapien zum Aufbau von Achtsamkeit auf die Beziehung, in der Einzeltherapie zur achtsamen Wahrnehmung des Körpers, etwa in der Arbeit mit essgestörten oder traumatisierten Patienten. Wir können sogar ganze Achtsamkeitsworkshops mit Tango Argentino anbieten. In unserem Workshop wollen wir durch einfache Übungen in die Thematik einführen und die Teilnehmer anleiten, Tango-Achtsamkeitsübungen ihre Arbeit zu integrieren.

Themenbandbreite: für alle

Eisenbeis, Stefan DBT-A im Komplementär-Setting Jugendhilfe
DBT-A im Komplementär-Setting Jugendhilfe
TN: max. 20 Personen

Jugendliche mit Symptomen einer Borderlinestörung sind in den herkömmlichen Jugendhilfe-Settings nicht adäquat zu betreuen, was dann häufig zum Abbruch der Maßnahmen oder einem Pendeln zwischen Jugendwohngruppe und Klinik führt. Hier bedarf es einerseits in DBT-A geschulte und nach diesem Ansatz arbeitende therapeutische Intensivwohngruppen und/oder entsprechend konzipierte gruppenübergreifende Angebote. Es werden unterschiedliche Konzepte von DBT-A Wohngruppen und  die Implementierung von DBT-A im Komplementärbereich Jugendhilfe vorgestellt und Möglichkeiten diskutiert wie Übergänge zwischen Klinik und Jugendwohngruppe bedarfsgerechter gestaltet werden können.

Themenbandbreite: Basisfertigkeiten und Fragen der Implementierung im Komplementär-Bereich Jugendhilfe.

Link, Anja
Scharf, Yvonne
Bürger, Arne

Peer-Coaching – Wozu?
Peer-Coaching – Wozu?
TN: max. 20 Personen

Peer-Coaching bedeutet auf Deutsch so viel wie Beratung auf Augenhöhe.
Was ist Peer-Coaching eigentlich? Wer sind die Peer-Coaches?
Wo kann ich anfragen, ob ein Peer-Coach in meiner Nähe zur Unterstützung vorhanden ist?
Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es beim Peer Coaching?
Innerhalb des Workshops werden diese Fragen und die Ideen und die Ziele des Peer-Coachings vorgestellt.

Themenbandbreite: für alle

Max, Elke

Vor und nach der DBT Prüfung
Vor und nach der DBT Prüfung
TN: max. 18 Personen

Wie kann ich mich auf die DBT Prüfung vorbereiten? Wie kann ich nach bestandener Prüfung zurück im Alltag meine Behandlungsschärfe aufrechterhalten? Was ist DBT, was ist ein bisschen DBT und was ist keine DBT mehr? In diesem Workshop werden wir uns mit den Adhärenzkriterien auseinandersetzen und versuchen, die Freude an genauem Arbeiten so zu wecken, dass wir nachher Lust haben, dies im Alltag immer wieder wach zu rufen.

Themenbandbreite: für alle

McMain, Shelley

DBT Strategies for Substance Abuse
DBT Strategies for Substance Abuse
TN: max. 30 Personen

Ruff, Anke

 Impro und DBT

Impro und DBT
TN: max. 15 Personen

Im Improtheater gibt es eine umfangreiche Sammlung von Übungen, die diese Fähigkeiten auf spielerische Art und Weise trainieren. In diesem Workshop sollen eine Auswahl von „Improübungen“ vorgestellt und gemeinsam durchgeführt werden. Das Ziel ist dabei, Übungen zu vermitteln, die ohne viel Aufwand im Gruppen- und z.T. auch im Einzelsetting eingesetzt werden können und neben der oben genannten Fähigkeiten auch Leichtigkeit und Spass in die Therapie bringen.

Reschke, Tim
Vogt, Henning 

 Emotionsfokussierte Arbeit und Commitmentstrategien in der stationären DBT-A mit männlichen Jugendlichen
Emotionsfokussierte Arbeit und Commitmentstrategien in der stationären DBT-A mit männlichen Jugendlichen
TN: max. 20 Personen

Die Arbeit mit männlichen Jugendlichen stellt Pädagogen und Therapeuten vor  diverse spezifische Herausforderungen. Wie erarbeitet man gemeinsam mit den männlichen Patienten eine Therapiemotivation und stellt diese im Therapieverlauf immer wieder her? Wie arbeitet man(n?) mit Jungs am Umgang mit Gefühlen und stellt eine Bereitschaft dazu her? Inwiefern können Strategien der DBT-A gezielt in der stationären Behandlung männlicher Jugendlicher störungsübergreifend eingesetzt werden? Wie wichtig ist das professionelle Beziehungsangebot in der Motivations- und Gefühlsarbeit, und was hat das mit DBT zu tun? Im Workshop werden Schlüsselbegriffe der Commitment- und Emotionsarbeit der DBT-A mit Jungen anhand von Beispielen aus der stationären Arbeit erläutert. Speziell Hindernisse, Schwierigkeiten und schwierige Situationen können diskutiert und Strategien erarbeitet, auf Wunsch auch geübt werden.


Veranstaltungsort:

Vitos Klinik Gießen, Licherstr. 106, 35394 Gießen

Programm:

Folgt Ende März/Anfang April. DBT-Mitglieder werden über die Veröffentlichung informiert.

Rahmenzeiten:

Mitgliederversammlung
Do., 09.05.19 20.00-22.00 Uhr

Netzwerktreffen
Fr., 10.05.19, 09.00- ca. 18.00 Uhr, später Netzwerktreffenfest
Sa., 11.05.19, 09.00-14.30 Uhr

        Hotel-Kontingente

Trotz der Messe in Frankfurt konnten für nahezu alle Hotels Kontingente eingerichtet werden. Bitte geben Sie bei Buchung als Kontingentnamen an: "DBT-Netzwerkteffen"

 

Name Adresse Telefon Anzahl Zimmer Stand Anfahrtszeit Preis EZ/ N Preis DZ/ N Frühstück  Besonderheiten
Park Hotel Sletz Giessen Wolfstraße 26, 35394 Gießen 0641 401040 10 Kontingent bis 20.03. 5 Minuten 73 85/100 inklusive  
Hotel Tandreas Licher Strasse 55, 35394 Gießen 0641 94070 24 Kontingent bis 27.03. 5 Minuten 99 119 inklusive sehr nah am Veranstaltungsort
Altes Eishaus Wißmarer Weg 45, 35396 Gießen 0641 389080 30 Kontingent bis 15.03. 15 Minuten 67,2 87,5 inklusive Parkmöglichkeiten
Hotel am Ludwigsplatz Ludwigsplatz 8, 35390 Gießen 0641 931130 10 Kontingent bis 08.03. 5 Minuten 89 109 inklusive Parkplätze
Hotel Alt Giessen Westanlage 30-32, 35390 Gießen 0641 9626150 30 Kontingent bis 11.03. 10 Minuten 69-105   ?  
AKZENT Hotel Köhler Westanlage 33-35, 35390 Gießen 0641 979990 15 Kontingent bis 07.04. 10 Minuten 80 98 inklusive  
Hotel Adler  Bahnhofstraße 99, 35390 Gießen 0641 984470 17 Kontingent bis 15.03. 10 Minuten 65 75/90 inklusive  
Residenz Hotel Gießen  Wiesecker Weg 12, 35396 Gießen  0641 39980 25 Kontingent bis 01.03. 15 Minuten 60 80 ?  
IBIS Budget Hotel Giessen Linden Gottlieb-Daimler-Str. 8, 35440 Linden 06403 75373  20 Kontingent bis 08.04. 10 Minuten ca. 50 ca. 63 7,50€ extra Buchungsnummer: 274605
SleepySleepy Hotel  Robert-Bosch-Straße 4c, 35440 Gießen/Linden  06403 7893 790 25 Kontingent bis 08.03. 10 Minuten 76 86 inklusive Gute Parkmöglichkeiten
Penison Domblick Langgasse 64, 35576 Wetzlar 06441 90160 8 Kontingent bis 31.03. 20 Minuten 79 99 inklusive Rezeption nur bis 20 Uhr besetzt/ eigener Parkplatz
Burghotel Staufenberg Burggasse 10, 35460 Staufenberg 06406 3012 28 Kontingent bis 13.03. 15 Minuten 95-145   inklusive  
Hotel Mühlenhof Kirchstrasse 14, 35457 Lollar  06406-830140  19 Kontingent bis 01.04. 20 Minuten 63 71 inklusive bei Spätanreise nach 18 Uhr bitte informieren
Hotel an der Burg Burgstraße 84, 35435 Wettenberg 06 41 97227004 12 Kontingent bis 08.03. 20 Minuten 69 89 inklusive  
Welcome Hotel Marburg Pilgrimstein 29, 35037 Gießen 06421 918151 60 Kontingent bis 15.03. 25 Minuten 116 146 inklusive Parken im öffentlichen Parkhaus
Zur Krone Gießener Straße 42, 35415 Pohlheim 17622598070 10 Kontingent bis 28.02. 10 Minuten 45 50/67 6,9€ extra  
Arcona Living     80 Kein Kontingent errichtet 20 Minuten        
Bellevue Hauptstraße 30, 35096 Wolfshausen/Lahn  06421 79090  20 Kontingent bis 25.2. 15 Minuten 85 99/115 inklusive  
zur Burgruine Cappeler Strasse 10; 35085 Ebsdorfergrund 06424-1379 10 Kontingent bis 8.3. 25 Minuten 64 90    
Dammmühle     ? kein Kontingent errichtet 30 Minuten        
Blankenfeld Im Amtmann 20, 35578 Wetzlar 064 41 - 78 7 0 20 Kontingent bis 28.02. 15 Minuten 85   inklusive Check-in nach 18 Uhr nur mit Anmedlung

 

Organisation und Service:

Vorträge und Workshops finden alle auf dem Gelände der Vitos Klinik Gießen statt.
Die Veranstaltungsräume sind ausgeschildert. Des Weiteren kann die App Vitos Navi verwendet werden.
Bei Fragen zur Teilnahme an den Workshops wenden Sie sich bitte vor Ort an die Kolleginnen des Tagungsbüros
bzw. voarb an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Herunterladen von Handouts zu den Vorträgen und Workshops über die Homepage des Dachverbandes ist den Mitgliedern vorbehalten. – Eine Mitgliedschaft lohnt sich!

Hinweise für die Entrichtung der Teilnahmegebühren

  • Ordentliche Mitglieder zahlen die ermäßigte Teilnahmegebühr in Höhe von 135,00 €
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Einrichtung, die als fördernde Institution Mitglied im Dachverband DBT sind, zahlen die Teilnahmegebühr in Höhe von 165,00 €.
  • Nichtmitglieder zahlen die Teilnahmegebühr in Höhe von 165,00 €

Wichtiger Hinweis:
Für Barzahlungen der Teilnahmegebühr zum 19. Netzwerktreffen vor Ort, werden 10,00 € Verwaltungsgebühren erhoben!

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Benkwitz: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldung und Gebühren

Teilnahmegebühren sind bitte auf das angegebene Konto bis spätestens zum 07.05.2019 zu überweisen:
Bitte geben Sie bei der Überweisung im Vermerk „Nachnamen und Vornamen“ an.
Bankverbindung:
Deutsche Apotheker und Ärztebank
IBAN: DE65 3006 0601 0105 7866 06
BIC: DAAAEDEDDXXX


Stornobedingungen

Bei einer Stornierung

  • bis zum 30.03.2019 werden 10 % der Gebühren,
  • bis zum 15.04.2019 werden 50 % der Gebühren,
  • ab dem 16.04.2019 werden 100 % der Gebühren

berechnet.
Stornierungen senden Sie bitte per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bei Nichtteilnahme ohne fristgemäße Stornierung erfolgt keine Rückerstattung. Bankgebühren bei Rücklastschriften gehen zu Lasten des Teilnehmers.

Zum Buchungssystem für das Netzwerktreffen 2019

Ansprechpartner bei Anmeldungs-Schwierigkeiten:
Support-IT Christian Dicken & Jörg Thumm GmbH
Tel. 0761-6309682
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www.support-it.de

Skills DBT Skills DBT-A

Interaktives Skillstraining für Erwachsene und Jugendliche

DDBT Supervision

DDBT-Onlinesupervision für Therapeuten

Fragen hierzu bitte an webmaster@dachverband-dtb.de

 
Ratgeber zur Borderlinestörung bei Erwachsenen und Jugendlichen
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